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| Wir über uns |
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Der Hospizdienst TAUWERK
e.V. ist ein Verein, der sich in Berlin-Pankow aus der Initiative
franziskanischer Schwestern und Brüder entwickelt hat. - Franziskaner im Internet - Franziskanerinnen Münster Im Hospizdienst TAUWERK e.V. haben sich Menschen zusammengeschlossen, denen
es ein Anliegen ist, schwerkranke und sterbende Menschen mit AIDS im Sinne
der Hospizidee zu unterstützen und zu begleiten. |
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| Wichtige Ereignisse |
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Das Team des Hospiz-Dienstes Tauwerk wünscht Ihnen ein
gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes, gesundes und glückliches Jahr 2009! Danke an alle, die uns bisher in unserer Arbeit unterstützt haben. Vorschau auf kommende Termine: 17.1.09 20.00 Uhr 18.1.09 16.00 Uhr Diese beiden Termine sollten sich Freunde der klassischen Musik vormerken! Das Orchester "concentus alius" und der Chor "canta:re" laden zum Benefizkonzert zugunsten unseres Hospizdienstes ein. Nähere Informationen finden Sie unter www.concentus-alius.de. |
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| Hospizhelferkurs Am 30.11.08 beendeten die TeilnehmerInnen des im September gestarteten Hospizhelferkurses den ersten Kursabschnitt. Sie gehen nun in die 4-monatige Praktikumsphase, um konkrete Erfahrungen in der Begleitung zu sammeln. |
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| Bundesverdienstkreuz für Sr.M.Hannelore Am 10.10.07 erhielt Sr.M.Hannelore Huesmann in der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales die "Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland". Überreicht wurde die vom Bundespräsidenten Horst Köhler unterzeichnete Urkunde und der Orden durch die Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner, die auch die Laudatio hielt. Die Senatorin betonte in ihrer Rede, dass die Arbeit des Hospizdienstes TAUWERK e.V., dessen Gründung Sr.M.Juvenalis und Sr.M.Hannelore vor 10 Jahren initiierten und der von Sr.M.Hannelore geleitet wird, auf große Wertschätzung in der Berliner Hospizlandschaft und in den Institutionen, die für Menschen mit AIDS arbeiten, stößt. Das Engagement der Schwestern strahle inmitten der oft nicht einfachen Arbeit eine scheinbare Leichtigkeit aus, die sie persönlich immer wieder beeindrucke. Neben der Begleitung der Patienten sei für sie auch die Weitergabe von Wissen und Erfahrung bemerkenswert, wie Sr. M.Hannelore es seit Jahren praktiziere: in Krankenpflegeschulen, Jugend- und Erwachsenen-Gruppen bis hin zum Einsatz bei einem Seminar in Odessa (Ukraine)im vergangenen Jahr. Das Bemühen, in unserer Gesellschaft Ängste abzubauen, die gleichzeitige Aufklärung über die nach wie vor tödlich verlaufende HIV-Infektion sowie die vorbehaltlos praktizierte Zuwendung zu Betroffenen und ihren Angehörigen habe zu der Auszeichnung durch den Bundespräsidenten geführt, in dessen Auftrag sie diese Feier gern übernommen habe. Die Verleihung dieser Auszeichnung ist für uns sowohl eine deutliche Anerkennung unseres franziskanischen Engagements wie auch ein Ansporn, den Weg an der Seite von Menschen mit AIDS weiterzugehen. |
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| Am Festakt zum 10jährigen Bestehen des Hospizdienstes TAUWERK e.V. in Berlin nahm die Provinzoberin der Franziskanerinnen, Sr. Birgitte Herrmann (li), ebenso teil wie Schauspielerin Judy Winter, die bei der Verleihung des ReD-Award im September 2006 die Laudatio gehalten hatte. Brennende bunte Schwimmkerzen erinnerten an die Menschen, die von TAUWERK bis zu ihrem Tod begleitet wurden. Regenbogenschals und Blumengestecke symbolisierten die Vielfalt des Lebens, die gerade in der Sterbebegleitung immer wieder deutlich wird.
Jahrestag der GründungAm 4.4.07 jährt sich der Gründungstag des Hospizdienstes TAUWERK e.V. in Berlin zum 10. Mal. Im Rahmen der Mitgliederversammlung fand bereits am 10.3. eine Feierstunde statt, zu der neben den Mitgliedern und Ehrenamtlichen insbesondere die Vertreter der kooperierenden Institutionen eingeladen waren. Im großen Saal der Gemeinde St. Ludwig in Berlin-Wilmersdorf zeigte sich eine bunte Palette von Gestaltungselementen wie auch Gästen, die zur Feier des 10jährigen Bestehens des Hospizdienstes TAUWERK e.V. gekommen waren. Etwa 120 Gäste füllten den Saal, darunter Schwestern und Brüder der beiden franziskanischen Orden, die ehrenamtlichen HospizhelferInnen, die Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner, VertreterInnen aus der Medizin, der stationären und ambulanten Pflege, den Selbsthilfeorganisationen sowie KollegInnen aus der Berliner Hospizlandschaft. Nach einer kurzen Dankandacht, die von der Gemeinschaft der Missionsärztlichen Schwestern mitgestaltet wurde, hielt Sr. Hannelore mittels einer PowerPoint-Präsentation einen anschaulichen Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre. Abgerundet wurde dieser Rückblick mit einem literarischen Impuls, den Manfred Kloss, ein Mitglied des Jüdischen Theaters, vortrug. Die Geschichte von "Blatt und Blättchen" wird manchem Gast noch lange in Erinnerung bleiben. In den anschließenden Grußworten wurde deutlich, dass das TAUWERK der Franziskanerinnen von den im AIDS-Bereich tätigen Institutionen nicht nur als wichtiger und verlässlicher Bestandteil des Versorgungsangebotes wahrgenommen wird - die in der Begleitung spürbare Wertschätzung des Lebens stellt zugleich für viele Menschen eine im wahrsten Sinne des Wortes "heil-same" Erfahrung dar. Der Komponist und Sänger Rainer Bielfeldt ließ am Keyboard immer wieder mit seinen Liedern und Texte auf sehr sensible Weise bei den Gästen das Anliegen der Arbeit nachklingen. Franziskanisch schlicht bei Brotkonfekt und Wein gab es anschließend reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich im jeweiligen Engagement zu ermutigen, denn "wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, dann ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit!" |
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| Berliner Ehrennadel für Ingrid Sonntag Am 5.12.06 wurde Ingrid Sonntag, die seit 1998 ehrenamtlich bei TAUWERK tätig ist, von der Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner für ihr langjähriges Engagement für Menschen mit AIDS mit der "Berliner Ehrennadel" ausgezeichnet. |
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| Neujahrsempfang Beim diesjährigen Neujahrsempfang am 12.01.07 wurde zu Beginn in besonderer Weise der 32 Menschen gedacht, die von den MitarbeiterInnen des Hospizdienstes begleitet wurden und im vergangenen Jahr verstarben. Die Kärtchen mit den Namen sind nun auf dem Gedenkvorhang im Büro angebracht. |
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Sr. M. Juvenalis und Sr. M. Hannelore bei der Aidsgala "Reminders Day" geehrt
Seit einigen Jahren findet in Berlin jährlich ein Kongress statt, der ein Zeichen gegen das Vergessen der Probleme im Rahmen einer HIV-Infektion oder der AIDS-Erkrankung setzt. Der Kongress schliesst ab mit dem "Reminders Day", dem Tag des Erinnerns, denn die Erfahrung zeigt: "Vergessen ist ansteckend..."! An diesem Tag werden seit 5 Jahren Personen mit einem Preis, dem "Reminders Day Award (ReD- Award)", ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise im AIDS-Bereich engagieren. Bekannte Preisträger des ReD-Award waren bisher Irina Pabst (2001), Judy Winter (2002), Wolfgang Joop (2003), Zackie Achmat und Nelson Mandela (2004), Rosenstolz u. Krisana Kraisintu (2005). Am Samstag, den 02. September 2006 wurden Sr.M.Juvenalis und Sr.M.Hannelore beim 6. Reminders Day im Roten Rathaus in Berlin für ihre Arbeit und ihr Engagement (Hospizdienst Tauwerk e.V.) mit dem ReD-Award ausgezeichnet. Die Laudatio wurde von der Schauspielerin Judy Winter gehalten, die auf das Spannungsfeld zwischen den von AIDS betroffenen Menschen und der Kirche hinwies und in diesem Zusammenhang die Bedeutung dieser Arbeit durch die Franziskanerinnen hervorhob. Auch die ca. 30 ehrenamtlichen Hospizhelfer/innen waren zur Gala eingeladen. Sr. Hannelore betonte in einem kurzen Dankwort: "Ohne einen Gott, der uns täglich die nötige Power gibt, ohne unsere Ordensgemeinschaft, die vor 14 Jahren den Mut hatte, sich auf 'unbekanntes Terrain' zu wagen, ohne die Menschen, die uns ideell den Rücken stärken und die Arbeit durch ihre Spende finanziell erst ermöglichen, ohne die Kooperationspartner in der täglichen Sorge um die Patienten und vor allem ohne unsere ehrenamtlichen Hospizhelfer/innen wäre TAUWERK nicht das, was es ist und wären wir heute nicht hier!". Schirmherr und Initiator der Gala ist seit 2001 der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, der am gleichen Abend die Begum Aga Khan für ihr internationales Engangement ehrte. Gemeinsam mit ausgewählten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medizin und Medien durften sich alle 3 Preisträgerinnen (erstmals nur Frauen!) vom Starkoch Markus Semmler und seinem Team verwöhnen lassen. Als eine der ehrenamtlichen Hospizhelferinnen möchte ich sagen: "Wir sind mächtig stolz auf unsere Schwestern und wünschen Euch für Eure Zukunft und die Zukunft von Tauwerk viel Kraft und Gottes Segen, ohne den wir nichts zu tun vermögen." Birte Neumann Bildnachweis Graumann/Katholische Sonntagszeitung |