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Wir über uns |
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Der Hospizdienst TAUWERK e.V. ist ein Verein, der sich in Berlin-Pankow aus der Initiative franziskanischer Schwestern und Brüder entwickelt hat.
Franziskaner in Deutschland
Franziskanerinnen von Münster-Mauritz
Im Hospizdienst TAUWERK e.V. haben sich Menschen zusammengeschlossen, denen es ein Anliegen ist, schwerkranke und sterbende Menschen mit AIDS im Sinne der Hospizidee zu unterstützen und zu begleiten.
Auch den Angehörigen und Freunden bietet der Hospizdienst tatkräftige Hilfe an, wenn sie im Zusammenhang mit der Betreuung eines Menschen in der letzten Lebensphase vor viele Fragen gestellt sind.
In Ergänzung zu Pflegediensten möchten die MitarbeiterInnen des TAUWERKs dazu beitragen, nach den je eigenen und individuellen Wünschen das Leben bis zuletzt gestalten zu können. Wir begegnen den Menschen, die unsere Begleitung wünschen, dort, wo sie leben: in der eigenen Wohnung, im Pflegeheim, in Wohnprojekten oder auch im Krankenhaus.
Der Hospizdienst bietet seine Begleitung den Kranken und den ihnen Nahestehenden unentgeltlich an.
Qualifizierte hauptamtliche Koordinatorinnen und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die sich auf diese Aufgabe vorbereitet haben, sind in der Begleitung tätig.
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Neujahrsempfang
Beim diesjährigen Neujahrsempfang im Januar wurde in einer Gedenkfeier der Verstorbenen gedacht, die von unserem Hospizdienst im vergangenen Jahr begleitet wurden.
Je ein Teelicht wurde auch für die sechs Angehörigen von Ehrenamtlichen entzündet, die im letzten Jahr verstarben.
Mit dem Entzünden eines Teelichts und In den persönlichen Worten der ehrenamtlichen HospizhelferInnen wurde deutlich, wie unterschiedlich die Wegstrecken waren, die die einzelnen Ehrenamtlichen als BegleiterInnen erlebt haben.
In einem sind wir uns einig: die Erfahrungen, die wir als BegleiterInnen machen durften, waren ein Geschenk, für das wir unseren PatientInnen dankbar sind!
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Kathrin Hermes bei der Verleihung der Berliner Ehrennadel durch die Staatssekretärin Frau Dunger-Löper
Berliner Ehrennadel für Kathrin Hermes
Am 19.12.2011 wurde von der Staatssekretärin der Senatskanzlei und Beauftragten für das Bürgerschaftliche Engagement Frau Hella Dunger-Löper sowie vom m Staatssekretär für Soziales Michael Büge im Wappensaal des Roten Rathauses an 13 besonders aktive ehrenamtlich tätige Berlinerinnen und Berliner die Ehrennadel für besonderes soziales Engagement verliehen.
In seinem Grußwort bedankte sich der Staatssekretär für das herausragende Engagement der Geehrten und würdigt deren freiwillige Arbeit für das Gemeinwohl. Ohne den Einsatz der vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger würde auch in unserer Stadt viel an sozialer Wärme fehlen. Die Ausgezeichneten hätten in langjähriger ehrenamtliche Arbeit Besonderes geleistet, was vielen Menschen in der Stadt wiederum zugute käme, so der Staatssekretär.
Unter den Geehrten war auch unsere Mitarbeiterin Kathrin Hermes, die seit 1999 für unseren Hospizdienst tätig ist!
Wir freuen uns mit ihr über die Wertschätzung ihrer Arbeit in der hospizlichen Begleitung unserer PatientInnen.
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Vorbereitungskurs für HospizhelferInnen
Im September 2011startete der Vorbereitungskurs 2011/2012, in dem interessierte Männer und Frauen bis zum Juni 2012 für die Aufgabe als Hospizhelfer/-in geschult werden.
Wir freuen uns über das Interesse an dieser ehrenamtlichen Arbeit und über die Verstärkung unseres Teams!
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Förderbescheid der Krankenkassen
Am 8.6.2011 erhielten wir den Bescheid bezüglich der diesjährigen Förderung unserer Hospizarbeit.
Als Hospizdienst, der bundesweit einmalig diese Spezialisierung aufweist, leisten wir viele Begleitungen, die über die Jahresgrenze hinaus gehen und deshalb in den Förderrichtlinien für Erwachsenen-Hospizdienste keine Berücksichtigung finden. Deshalb haben wir im Vorfeld eine Sonderregelung analog zu den Kinderhospizdiensten beantragt, die vom Hospiz- und PalliativVerband Berlin.e.V. und von der gerade aktuell erstellten Fortschreibung des Hospizkonzepts des Berliner Senats unterstützt wurde.
Die Kassen haben sich leider nicht dazu entschließen können, uns diese Sonderregelung zuzubilligen!
Dies bedeutet, dass die gesetzliche Förderung unserer Arbeit durch die Krankenkassen nach wie vor unter 30% der Geamtausgaben ausmacht und wir weiter in einem erheblichen Maß auf die Unterstützung unserer SpenderInnen angewiesen sind!
Ausdrücklich möchten wir an dieser Stelle betonen, dass die Aufnahme einer Begleitung keinesfalls von finanziellen Gegebenheiten wie der Förderfähigkeit abhängig ist, sondern sich nach dem Bedarf der Menschen richtet , die unsere Unterstützung möchten, – unabhängig davon, wo und wie lange diese Hilfe in Anspruch genommen wird.
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Katharina Wönne in den Vorstand des Dachverbandes gewählt
Am 31.3.2011 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Hospiz- und PalliativVerbandes Berlin e.V. statt. Dabei wurde der Vorstand neu gewählt.
Wir freuen uns, dass unsere Koordinatorin Katharina Wönne nach einer Pause in der Vorstandsarbeit nun wieder als Beisitzerin diese wichtige Arbeit mit ihrer Kompetenz und langjährigen Erfahrung unterstützen kann!
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2. Ökumenischer Kirchentag in München vom 12. – 16.5.2010
Acht MitarbeiterInnen unseres Hospizdienstes nahmen am diesjährigen Kirchentag teil. Die Vielfalt der Gruppen innerhalb der Kirchen wurde deutlich in der Beteiligung von über 900 Gruppen auf dem Markt der Möglichkeiten, der sog. AGORA.
Neben den Rollbannern, die die franziskanische Motivation unserer Arbeit, das Leistungsspektrum der ambulanten Hospizarbeit und das Engagement der ehrenamtlichen HospizhelferInnen zum Ausdruck bringen, stieß unser Gedenkvorhang auf großes Interesse.
In zahlreichen Gesprächen konnten die MitarbeiterInnen über die Arbeit von TAUWERK wie auch über Fakten hinsichtlich des aktuellen Wissensstandes zum Thema AIDS informieren.
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Unser Infostand auf der AGORA
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Zahlreiche BesucherInnen zeigten sich an fundierten Informationen interessiert
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Sr. M.Juvenalis mit der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Frau Carola Bluhm (links im Bild) und der Senatorin a.D. Frau Dr. Heidi Knake-Werner (rechts im Bild)
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Am 22. Januar 2010 bekam Sr.M.Juvenalis durch die Berliner Senatorin Carola Bluhm das “Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland” verliehen. Ausgezeichnet wurde ihr langjähriges Engagement in der AIDS-Hospizarbeit, das sie auch mit dem Eintritt in das Rentenalter fortgesetzt hat.
In ihrer Laudatio wies die Senatorin darauf hin, wie wichtig es sei, nicht nach dem “Woher?” der Infektion zu fragen, sondern den Erkrankten ohne Vorbehalte die Hilfe zu leisten, die sie brauchen, um in Würde leben und in Würde sterben zu können.
Dies sei die Überzeugung, mit der Sr.M.Juvenalis, die beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und die über 30 ehrenamtlichen Hospizhelfer /-innen ihren Dienst seit Jahren praktizieren und finde in der Ordensverleihung eine entsprechende Anerkennung.
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Bundesverdienstkreuz für Sr.M.Hannelore
Am 10.10.07 erhielt Sr.M.Hannelore Huesmann in der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales die “Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland”. Überreicht wurde die vom Bundespräsidenten Horst Köhler unterzeichnete Urkunde und der Orden durch die Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner, die auch die Laudatio hielt.
Die Senatorin betonte in ihrer Rede, dass die Arbeit des Hospizdienstes TAUWERK e.V., dessen Gründung Sr.M.Juvenalis und Sr.M.Hannelore vor 10 Jahren initiierten und der von Sr.M.Hannelore geleitet wird, auf große Wertschätzung in der Berliner Hospizlandschaft und in den Institutionen, die für Menschen mit AIDS arbeiten, stößt. Das Engagement der Schwestern strahle inmitten der oft nicht einfachen Arbeit eine scheinbare Leichtigkeit aus, die sie persönlich immer wieder beeindrucke. Neben der Begleitung der Patienten sei für sie auch die Weitergabe von Wissen und Erfahrung bemerkenswert, wie Sr. M.Hannelore es seit Jahren praktiziere: in Krankenpflegeschulen, Jugend- und Erwachsenen-Gruppen bis hin zum Einsatz bei einem Seminar in Odessa (Ukraine)im vergangenen Jahr.
Das Bemühen, in unserer Gesellschaft Ängste abzubauen, die gleichzeitige Aufklärung über die nach wie vor tödlich verlaufende HIV-Infektion sowie die vorbehaltlos praktizierte Zuwendung zu Betroffenen und ihren Angehörigen habe zu der Auszeichnung durch den Bundespräsidenten geführt, in dessen Auftrag sie diese Feier gern übernommen habe.
Die Verleihung dieser Auszeichnung ist für uns sowohl eine deutliche Anerkennung unseres franziskanischen Engagements wie auch ein Ansporn, den Weg an der Seite von Menschen mit AIDS weiterzugehen.
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Am Festakt zum 10jährigen Bestehen des Hospizdienstes TAUWERK e.V. in Berlin nahm die Provinzoberin der Franziskanerinnen, Sr. Birgitte Herrmann (li), ebenso teil wie Schauspielerin Judy Winter, die bei der Verleihung des ReD-Award im September 2006 die Laudatio gehalten hatte.
10. Jahrestag der Gründung
Am 4.4.07 jährte sich der Gründungstag des Hospizdienstes TAUWERK e.V. in Berlin zum 10. Mal. Im Rahmen der Mitgliederversammlung fand bereits am 10.3. eine Feierstunde statt, zu der neben den Mitgliedern und Ehrenamtlichen insbesondere die Vertreter der kooperierenden Institutionen eingeladen waren. Im großen Saal der Gemeinde St. Ludwig in Berlin-Wilmersdorf zeigte sich eine bunte Palette von Gestaltungselementen wie auch Gästen, die zur Feier des 10jährigen Bestehens des Hospizdienstes TAUWERK e.V. gekommen waren. Etwa 120 Gäste füllten den Saal, darunter Schwestern und Brüder der beiden franziskanischen Orden, die ehrenamtlichen HospizhelferInnen, die Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner, VertreterInnen aus der Medizin, der stationären und ambulanten Pflege, den Selbsthilfeorganisationen sowie KollegInnen aus der Berliner Hospizlandschaft. Nach einer kurzen Dankandacht, die von der Gemeinschaft der Missionsärztlichen Schwestern mitgestaltet wurde, hielt Sr. Hannelore mittels einer PowerPoint-Präsentation einen anschaulichen Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre. Abgerundet wurde dieser Rückblick mit einem literarischen Impuls, den Manfred Kloss, ein Mitglied des Jüdischen Theaters, vortrug. Die Geschichte von “Blatt und Blättchen” wird manchem Gast noch lange in Erinnerung bleiben. In den anschließenden Grußworten wurde deutlich, dass das TAUWERK der Franziskanerinnen von den im AIDS-Bereich tätigen Institutionen nicht nur als wichtiger und verlässlicher Bestandteil des Versorgungsangebotes wahrgenommen wird – die in der Begleitung spürbare Wertschätzung des Lebens stellt zugleich für viele Menschen eine im wahrsten Sinne des Wortes “heil-same” Erfahrung dar. Der Komponist und Sänger Rainer Bielfeldt ließ am Keyboard immer wieder mit seinen Liedern und Texte auf sehr sensible Weise bei den Gästen das Anliegen der Arbeit nachklingen. Franziskanisch schlicht bei Brotkonfekt und Wein gab es anschließend reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich im jeweiligen Engagement zu ermutigen, denn “wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, dann ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit!”
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Kontaktadresse: |
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Hospizdienst Tauwerk e.V.
Mühlenstr. 45/II
13187 Berlin
Tel. 030/ 4700 4500
Fax. 030/ 4700 5868
mail: hospiztauwerk@aol.com
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